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Zahlen



09.03.12

Statistiken, Befragungen, Studien ...


P
olizeiliche Kriminalstatistik 1953-2010:

www.bka.de/...../Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/pks.....    bzw.

   www.bka.de/...../Downloads/...../pks2010.pdf     Jahrbuch 2010

   www.bka.de/...../Downloads/...../pks2010_6steller.pdf     Tabellen 2010


Grafische Zusammenfassung:

www.polizei-beratung.de/presse/infografiken.html    bzw.

   www.polizei-beratung.de/...../download/Polizei_kindesmissbrauch_10.jpg

   www.polizei-beratung.de/..../Polizei_Kindesmisshandlungen_10.jpg

Quelle: "Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des
Bundes - www.polizei-beratung.de"


Verurteilungsstatistik des statistischen Bundesamtes (2010):

www.destatis.de/...../Statistiken/...../Strafverfolgung.....

www.destatis.de/...../StrafverfolgungsstatistikDeutschland.....


FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung:


www.forum.sexualaufklaerung.de/index.....menu3=3

Zeitschrift 3/2010: Sexueller Missbrauch

www.forum.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=1347

Sabine Herzig: Definitionen und Zahlen

www.forum.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=1348

Bettina Zietlow: Statistiken und Dunkelfeld-Studie

www.forum.sexualaufklaerung.de/Bild.php?id=862

Grafik: Sexueller Kindesmissbrauch 1993-2009


Forum Sexualaufklärung:

www.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=379    bzw.

   www.sexualaufklaerung.de/cgi-sub/fetch.php?id=171    (pdf)

Zeitschrift 1/2 1997:

Dr. Hertha Richter-Appelt: „Kritische Anmerkungen zu epidemiologischen Untersuchungen zu Mißbrauch und Mißhandlung“; Hamburger Studie (1993)

Dr. Dirk Bange: „Sexueller Mißbrauch an Mädchen und Jungen“;
Ergebnisse von 6 Studien (1992-1996)


www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/sitzungen.htm    bzw.

   www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/.....Impulsvortrag_Volbert......pdf

Sexueller Missbrauch: Fakten und offene Fragen (Prof. Dr. Renate Volbert & Dipl.-Psych. Anett Galow)


Studie
des Kriminologischen Forschungsinstituts
Niedersachsen e.V. (2011):

www.kfn.de/Forschungsbereiche...../Opferbefragung.htm    bzw.

   
www.kfn.de/versions/kfn/assets/pressekonferenz18102011.pdf

   
www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb1semissbr2011.pdf


www.zartbitter.de/gegen_sexuellen_missbrauch/Aktuell/100_index.php  bzw.

   www.zartbitter.de/...../Aktuell/Stellungnahme_zu_KFN_03.11.2011.pdf

www.tauwetter.de  bzw.

   www.tauwetter.de/.....Presseerklaerung_Pfeifferstudie_Tauwetter.pdf


Studie
des Kriminologischen Forschungsinstituts
Niedersachsen e.V. (1992):


www.kfn.de/Publikationen/KFN-Forschungsberichte.htm    bzw.

   www.kfn.de/versions/kfn/assets/fb59.pdf


Kidsschutz e.V., Verein zur Prävention von Gewalt, sexuellem Missbrauch und Brandopfern:

www.kidsschutz.de    bzw.

   www.kidsschutz.de/Statistik-sexueller-Missbrauch.....

Fallzahlen (sexueller Missbrauch an Kindern) 1994-2010 mit Hinweisen.



Meine Gedanken zu Zahlen:


Wie viele Betroffene von sexuellem Missbrauch in der Kindheit gibt es?

Wie viele Opfer kommen jedes Jahr hinzu?

Diese Fragen können Betroffene, Mit-Betroffene und Helfende beschäftigen.

Allerdings gibt es dazu keine eindeutigen Antworten, sondern nur Hinweise.

Bei den Opfern sorgen Sprachlosigkeit, Scham, Angst und Verdrängung dafür, dass die tatsächlichen Zahlen im Dunkeln bleiben.


Sich Gedanken über Zahlen, Statistiken und Schätzungen zu machen, das ist zwar interessant, aber doch wenig hilfreich.

Die Konfrontation mit dem Ausmaß der Gewalt gegen Kinder kann Frust, Trauer und Wut erzeugen. Im besten Falle motiviert sie Menschen dazu, sich für die Verhinderung weiterer Gewalt einzusetzen.

Die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik 2010 und die Zahlen der KFN-Studie 2011 zeichnen ein düsteres Bild unserer Gesellschaft:

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Sexueller Missbrauch an Kindern:

Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) von 2010:

Aufgeklärte Fälle: 9.954;    erfasste Fälle: 11.867;
Aufklärungsquote: 83,9 %;    Opfer: 14.407;    Tatverdächtige: 9.042

Opfer nach Alter (ges. 14.407): alle unter 14 Jahren
Opfer nach Geschlecht: 3.706 männlich und 10.701 weiblich

Tatverdächtige nach Alter (ges. 9.042):
3.030 unter 21 Jahren und 6.012 ab 21 Jahren

Tatverdächtige nach Geschlecht (ges. 9.042):
8.644 männlich und 398 weiblich

Opfer-Tatverdächtigen-Beziehung (ges. 14.407):
Verwandtschaft und Lebenspartner: 3.176;    Bekanntschaft: 4.225; „Landsmann“: 8;    Flüchtige Vorbeziehung: 1.315;
keine Vorbeziehung: 4.708;    Ungeklärte Beziehung: 975

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2010, Jahrbuch und Tabellen; (abgerufen am 02.02.2012 als pdf-Dateien auf www.bka.de )
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Sexueller Missbrauch an Kindern:

KFN-Repräsentativbefragung 2011:

Befragte Personen: 11.428
davon: 48,1 % männlich und 51,9 % weiblich
Alter: 16 bis 40 Jahre

Betroffene von sexuellem Missbrauch: 683

Bedingungen: Opfer unter 16 Jahren; Täter mindestens 5 Jahre älterer Erwachsener

Unterteilung nach Art des Missbrauchs (ges. 991):
Mit Körperkontakt: 473;    Exhibitionismus: 407;    Anderes: 111

Betroffene im Alter von unter 14 Jahren (Tab. 30):

Mädchen: 5 % „mit Körperkontakt“ und 4,5 % Exhibitionismus

Jungen: 1 % „mit Körperkontakt“ und 1,3 % Exhibitionismus


Betroffene im Alter von unter 16 Jahren (Tab. 30):

Mädchen: 6,4 % „mit Körperkontakt“ und 5,4 % Exhibitionismus

Jungen: 1,3 % „mit Körperkontakt“ und 1,4 % Exhibitionismus


Der Vorfall/die Vorfälle wurden nur zu 11,7 % – 18,0 % angezeigt (Tab. 38).

Quelle: Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011; (abgerufen am 02.02.2012 als pdf-Datei auf www.kfn.de )
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Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist hauptsächlich Männergewalt und richtet sich hauptsächlich gegen Kinder weiblichen Geschlechts.

Für die Betroffenen ist das Wichtigste, dass ihr Leid durch Unterstützung, Beratung und Therapie gelindert wird.

Die große gesellschaftliche Herausforderung besteht darin, sexuelle Gewalt zu verhindern bzw. zu beenden.

Wichtige Ziele:

Männliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene verinnerlichen den liebevollen und mitfühlenden Umgang mit anderen Menschen, vor allem mit Kindern und Frauen.
Dazu ist das Erlernen der Fähigkeit notwendig, verantwortungsvoll mit körperlicher Überlegenheit, Macht, Sexualität, Gefühlen, Verletzungen und Aggressionen umzugehen.

Weibliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene verinnerlichen, dass sie gleichwertig und gleichberechtigt sind.
Es bedarf der Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, um anderen Menschen sowohl zu vertrauen als auch zu misstrauen.
Das Wissen, welche Gefahren von anderen Menschen ausgehen können, ist unerlässlich.

Alle Menschen sind aufmerksam, was Gewalt angeht, sind über Traumafolgen informiert und haben das erforderliche Einfühlungsvermögen, um auf Traumatisierte eingehen zu können.


Mit enormen Anstrengungen ist es sicherlich möglich, sexuelle Gewalt weiter einzudämmen.
Allerdings lässt sich Gewalt unter Menschen wohl nie ganz verhindern.

Gewalt wird möglich, wenn Mitgefühl fehlt.
Nicht Egoismus sollte das Handeln bestimmen, sondern das Mitfühlen mit anderen Menschen.

09.03.12





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